Da ich in den letzten zwei Wochen viele kleine Geschichten erlebt habe, gibt es nun kurze, wenn nicht sogar sehr kurze Kurzgeschichten. Die interessantesten habe ich mal in Worte gefasst. Teil 1, weil ich nicht weiß, ob es noch mehr davon geben wird. Man darf also gespannt sein.
Parken wie die Großen
Am Donnerstag habe ich ausnahmsweise auf dem Parkplatz des technischen Geschäftsleiters geparkt. Mir blieb eigentlich auch keine andere Wahl. Die anderen Parkplätze waren schon belegt und ich wusste, dass er für mehrere Tage krank ist. Glück im Unglück sozusagen.
Wieder wen wiedergesehen
Am Wochenende habe ich meine Billardpartnerin wiedergesehen, die über einem Monat bei ihrer Familie in Spanien war. Bei der Billardsession waren auch zwei Freunde dabei, für die wir einen Action-Kurzfilm für ihr Autopfandhaus gedreht haben (Such mal auf youtube nach "Ein Toter auf der Flucht :) ). Der Abend war gut; sehr gut sogar. Dabei habe ich auch eine Wette mit der Besitzerin des Autohauses gestartet. Ich sollte einen Esslöffel Zimt essen, ohne ihn auszuspucken. ... Ich weiß, ich habe auch den Beitrag bei Galileo gesehen und mich über die zahlreichen YouTube Videos kaputtgelacht, aber ich war überzeugt, dass ich es schaffen könnte. Wie die anderen auch. Einer hat es ja schon geschafft. Ich glaube, dass die, die es gemacht haben, zu blauäugig an den Löffel herangegangen sind. Deshalb will ich ein bisschen üben, indem ich mit nem Teelöffel an die Wirkung gewöhne will. Da Zimt die gesamte Feuchtigkeit im Mund aufsaugt, muss ich also dementsprechend viel Speichel in meinem Mund sammeln. Geübt habe ich aber bis heute noch nicht. Wird mal Zeit.
Die Zeit ist ein Arschloch
Was mir mal aufgefallen ist und ich schon immer mal zum Ausdruck bringen will: Der Zeit ist es egal, ob man sie braucht oder nicht, sie geht ihren Weg. Das einzige, was man verändern kann, ist der Zeitpunkt, bis zu dem man etwas fertig haben will. Hat man es bis zu seinem Ziel nicht das geschafft, was man schaffen wollte, kann man den Zeitpunkt neu definieren. Nur wenn man das zu oft macht, resultiert daraus, dass man schlecht im Planen ist oder einfach zu langsam war. Oder beides. Ein passendes Beispiel findet man ja derzeit in unserer Hauptstadt Berlin.
Die Zeit kann aber einem egal sein, wenn wir etwas machen, was halt nicht an die Zeit bindet. Aber irgendwann will man es ja dann doch zu Ende bringen. Sonst hätte man es ja nicht angefangen. Um das bestens zu machen und sich zu motivieren, bindet man es an die Zeit. Schon paradox.
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